Arizona - California - Vancouver

June 14, 2013  •  Leave a Comment

Hier kommt nach einer längeren Pause ein weiterer Eintrag zu unserer Reise durch Nordamerika. 

 

Nachdem wir mit leicht geschundenen Füssen wieder gut am Rim des Grand Canyons angekommen sind, geht die Fahrt weiter in Richtung Süden nach Tuscon. Auf dem Weg bietet sich ein kurzer Abstecher zum Montezuma Castle an. Wir besichtigen die Kliff-Wohnungen der früheren Native Americans und essen unseren Lunch an einem schattigen und lauschigen Plätzchen.

 

 

 

 

 

Die Fahrt nach Tucson ist abwechslungsreich und schon bald erscheinen die ersten Saguaro-Kakteen am Wegrand. Es ist immer wieder spannend diese riesigen Kakteen zu sehen und die verschiedensten Formen zu bewundern. In Tuscon konnten wir die erste Nacht bei Freunden, die wir in der Phantom Ranch kennengelernt hatten, übernachten. Wir hatten uns mehrfach erkundigt, ob es keine Umstände machen würde und es wurde uns versichert, dass es überhaupt kein Problem sei, da genügend Platz vorhanden sei. Als wir dann vor Ort waren, wurde uns klar, dass wir eigentlich von einem Haus gesprochen hatten, die Freunde jedoch eine Villa besassen. Auf dem Bild ist ein Teil des Pools und die Aussicht in den Garten mit Saguaro-Kakteen zu sehen. Gabriela konnte mit dieser Aussicht in den Geburtstag starten.

Gleich neben der Villa befindet sich ein sehr schöner privater Park, der die meisten der lokalen Kakteen präsentiert. Am rechten Rand des Fotos ist ein sehr schöner Organ Pipe-Kaktus sichtbar und gleich links davon ein Saguaro. 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Fahrt von Tuscon gegen Westen besuchen wir das Kitt Peak Observatory. Diese Anlage hat die höchste Dichte an Teleskopen und eigentlich wollten wir ein Nachtprogramm besuchen. Leider wurde dieses wegen zu wenig Anmeldungen abgesagt. Wir konnten aber auch so einige der Teleskope anschauen und es gab interessante Informationen zur Astronomie.

Tuscon ist eine grosse Stadt, aber schon einige Meilen ausserhalb der Stadt eröffnet sich uns die grosse unendliche Weite des Westens. Auf der linken Seite ist die Fahrt zum Organ Pipe National Monument sichtbar. Dieser Park befindet sich ganz im Süden von Arizona gegen die Grenze zu Mexiko und Kalifornien. Da dieser Teil von Mexiko nicht den besten Ruf geniesst und es viele illegale Grenzübertritte und Schmuggel gibt, werden wir drei Mal Mitten in der Wildnis von einer U.S. Boarder Control überwacht und müssen unsere Pässe zeigen. Die eigentliche Grenze zu kontrollieren ist hier ein Ding der Unmöglichkeit und so werden auf den wichtigsten Strasse ständig Kontrollen durchgeführt. Wir besuchen das National Monument und lernen auf einem kurzen Lehrpfad das Wichtigste über die Organ Pipe-Kakteen.

 

Die Fahrt geht weiter über Yuma gegen Los Angeles. Da uns diese riesige Stadt nicht interessiert, fahren wir nördlich davon in die San Bernardino Mountains. Diese Gegend wurde uns wärmstens empfohlen (herzlichen Dank an Christina und Robi) und so schlagen wir dort wortwörtlich unser Zelt auf. 

Der Pacific Crest Trail führt durch diese schöne Landschaft. Dieser bekannte Weg führt von Mexiko bis nach Kanada. Da wir nicht gerade acht Monate investieren wollen, begnügen wir uns mit einem kurzen Abschnitt und geniessen die Aussicht auf den Big Bear Lake. Theoretisch hat es in dieser Gegen auch Bären und sie haben dem See und den Ortschaften den Namen gegeben, jedoch sind fast keine mehr anzutreffen. Diese Gegend ist doch sehr nahe an grossen Orten mit vielen Leuten, Verkehr und zu wenig Natur.

 

 

 

 

 

Auf der linken Seite ist noch ein Eindruck von unserem Zeltplatz und dem grossen, wärmenden Feuer. Wir sind uns nicht mehr an Temperaturen im einstelligen Bereich gewohnt - erneuerbare Energie hilft. 

 

 

Wir fahren weiter nach Westen an die Pazifik-Küste nach Santa Barbara. Schon beim ersten Spaziergang am Strand treffen wir auf die Surfer und es fehlt nur der Sound von den Beach Boys zum Bilderbuch-Kalifornien.  

 

 

 

 

 

 

Es geht nun auf dem kurvenreichen Highway 1 nördlich gegen San Francisco. Die Küste am Pazifik ist wild und es hat keine grosse Infrastruktur mehr um die Gegend von Big Sur. Wir treffen allerdings an einem Strandabschnitt auch Seehunde, die sich am Strand sonnen und mit dem Sand spielen. 

 

Der nächste grosse Ort nach Carmel (ist bekannt für seinen Charme, den ehemaligen Bürgermeister Clint Eastwood und die horrenden Hotelpreise) ist Monterey. Wir beschliessen noch etwas weiter zu fahren und übernachten in Marina. Dort ist es gemütlich und der Strand ist genau so schön, windig und kalt wie in Monterey. 

 

 

 

 

 

 

Die Fahrt bis San Francisco ist nun nicht mehr weit und schon sehen wir das Schild zum goldenen Tor. Wir verbringen einige Tage südlich von San Francisco und machen von dort aus Besuche bei Freunden und in der Stadt...

 

 

... mit dem legendären Gefängnis auf Alcatraz, in dem Al Capone eine Straffe absitzen musste. Eine Flucht von dort war fast unmöglich, da die Küste recht weit weg ist, das Wasser eiskalt und Haifische auf Futter warten. Es ist auch die Stadt mit den Hügeln, steilen Strassen...

 

 

 

 

 

... und natürlich mit den legendären Cable Cars.

 

 

 

 

Wir haben alles gepackt und sind bereit für Kanada. Wir werden mit dem Flugzeug nach Vancouver fliegen und etwa drei Wochen später von Calgary zurück in unsere zweite Heimat nach San Francisco fliegen. Da das Wetter auch bei Abflug kalifornischer nicht hätte sein können, konnten wir San Francisco Downtown (unten in der Mitte) und die Golden Gate Bridge sehr gut sehen.

 

 

 

Der Flug nach Vancouver ist angenehm kurz und ohne Zeitverschiebung. Wir beziehen unser Hotel südlich von Vancouver und statten dem Canada Place (gebaut für die Expo 1986) und weiteren Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab. Wir haben auch herausgefunden, dass Vancouver enorm viele chinesische Einwanderer hat und nach San Francisco den zweitgrössten Chinatown. Unser Hotel lag mitten im chinesischen Teil und so war das bestellen des Abendessens nicht ganz so einfach:

加布里埃拉作为一个素食主义者,这几乎是不可能下令食用的东西。结果也无聊一些蔬菜豆腐当时没有太多的味道。干杯!

Nach dieser kleinen Kostprobe stellen wir wieder auf Deutsch um, damit der Text nicht erst durch den Google Translate muss.

Mit der Fähre geht es nun nach Vancouver Island. Auf der Insel angekommen begeben wir uns auf den Weg nach Tofino im Westen. Das Klima ist sehr angenehm, da der Pazifik die Temperaturen im Sommer tiefer hält und mit Winter nach oben drückt. Dieser Ausgleich ist meist mit viel Nebel und Regen begleitet, wenn die kalte Luft vom Pazifik auf die wärmere des Festlands trifft. So konnten wir denn auch schon bald durch den Regenwald wandern und das intensive Grün bewundern. 

 

 

 

 

In Tofino schauen wir uns eine Surf-Meisterschaft an und geniessen die unglaublich Aussicht von unserem Hotel. Wie auf dem Bild der Hotelanlage unschwer zu erkennen ist, hat der dichte Nebel und der stürmische Niederschlag für uns eine Pause eingelegt. Wir haben somit das unglaubliche Glück und erleben ein wolkenloses Vancouver Island.

 

 

Somit ist alles Perfekt. Alles? Nein, nicht ganz. Auf der Insel leben Schwarzbären und ganz selten schwimmt auch mal ein Grizzly vom Festland hinüber. Wir haben uns deshalb entschlossen mit dem Boot der Küste entlang zu fahren, da die Schwarzbären bei Ebbe sehr gerne Seafood zu sich nehmen. Auf dem letzten Bild ist genau so eine Küste sichtbar und durch den tiefen Wasserstand sind die Muscheln sehr gut zugänglich. 

Werden wir Bären sehen???

Fortsetzung folgt...


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